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Am Fraunhofer-Institut für Bauphysik wurden vergleichende Untersuchungen an handelsüblichen und innovativen IR-reflektierenden Fassadenanstrichen durchgeführt. Im Vergleich zu einem herkömmlichen Fassadenanstrich emittiert unter den hier vorliegenden Randbedingungen die IR-Fassadenfarbe bis zu 54 % weniger infrarote Strahlung. Praxismessungen im Freigelände zeigen, daß die Außenoberflächentemperaturen von traditionell verputzten Außenwänden beheizter Räume, die mit IR-Anstrichen versehen wurden, im Gegensatz zu herkömmlich gestrichenen Fassaden durchwegs höher liegen. Dies trägt zur Reduzierung von Feuchtebelastungen in der Fassadenoberfläche und somit zur Reduzierung von Schäden bei. Auch bei Wärmedämmverbundsystemen bleiben die Oberflächentemperaturen der Wände mit IR-Anstrich im Winter höher als die der mit herkömmlichem Farbanstrich versehenen Wände.
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Kompletter IBP-Bericht RK-ES 05/2000 als pdf-Datei